Das Projekt

Rote Karte Rheinland

Keine Spielzeit für Rassisten!!

Elf Freunde müsst ihr sein!„, sagte einst Sepp Herberger und er hatte mit diesem Ausspruch sicherlich keinen Apell gegen Rassismus im Sinn. Trotzdem unterstreicht der Satz eindrucksvoll, welch eine wichtige Rolle der Fußball-Sport bei der Integration ausländischer Mitbürger spielt. In der Fußballmannschaft ist es egal, welche Hautfarbe oder welche Religion ein Mensch hat – alle arbeiten und fighten zusammen, um den Sieg für das eigene Team zu erringen.



Die Ablehnung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und jede Form der Diskriminierung ist die Botschaft von „Rote Karte Rheinland“ und das Projekt nutzt den Fußball-Sport als Träger für diese Botschaft. Bisher gibt es Kooperationen mit Bayer 04 Leverkusen und dem 1.FC Köln; weitere Vereine aus dem Rheinland sollen folgen.

Besonders stolz sind wir auf unsere Kooperation mit den Handball-Damen des TSV Bayer 04 Leverkusen. Die „Elfen“, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt werden, gehören zu den erfolgreichsten Teams im deutschen Damenhandball.

Das Prinzip unserer Aktion ist einfach:
Die Clubs stellen uns jeweils ein Trikot mit dem Schriftzug „Zeig‘ Rassismus die Rote Karte“ zur Verfügung. Angefragte und gezielt ausgesuchte Künstler präsentieren sich auf einem Foto mit dem Trikot „ihrer Wahl“ und zeigen symbolisch die Rote Karte in die Kamera, um ihre Ablehnung gegenüber Rassismus zu dokumentieren. Für sich und stellvertretend für alle Fans.

Keine Spielzeit für Rassisten!„, so die Titelerweiterung des Projektes. Hierdurch wird auch deutlich, dass unser Projekt auch außerhalb des Fußballsports aktiv sein wird mit Prominenten anderer Ausrichtungen. Wir schließen keinen Prominenten aus der uns passend erscheint.

Rote Karte Rheinland zeigt einmal mehr, was engagierte Privatpersonen auf die Beine stellen können. Und es war eigentlich gar nicht schwer!
Einfach googlen und sehen, was sich so alles in der Umgebung tut. So stießen wir auf das Aktionsshirt von Bayer04 mit der Brustaufschrift „Zeig Rassismus die Rote Karte„. Dieses wollten wir zu Begrüßung unserer Gründung von awolon haben und fragten an. Der Fanbeauftragte war begeistert und organisierte dieses umgehend. Nun hatten wir tatsächlich das Aktionsshirt. Was fehlte war eine offizielle und würdige Übergabe an uns. Auch dieses wurde mit Rudi Völler inklusive Veröffentlichung in der Stadionzeitung von Bayer04 umgesetzt. Nun hatten wir also dieses schöne Trikot und fragten uns wohin nun damit? Für den Kleiderschrank zu schade. So kam Hartmut Gähl die Idee, dieses Trikot mit auf Reisen zu nehmen zu prominenten Künstlern, welche sich im Rheinland aufhalten. Der erste Test fand im Dezember 2007 beim Konzert von GREGORIAN in Köln statt. Dieses positive Erlebnis mit der Gruppe, welche sich sehr gerne als Multiplikatoren für die Aktion zur Verfügung stellten, ebnete den Weg, diese Aktion bis heute mit zunehmendem Erfolg fortzuführen. Mittlerweile wurde aus der Aktion von awolon eine Gemeinschaftsaktion mit den HEADBANKERN aus Leverkusen namens „Rote Karte Rheinland“. Noch ist es ein Aktionsprojekt, welches in Kürze einen Vereinsstatus erhält. Wer die Crew um Hartmut Gähl und nun auch Uwe Pöschke kennt weiß, da wird zukünftig auch inhaltlich noch einiges mehr bewegt werden.

Wir haben schon einige namhafte Künstler wie Jürgen von der Lippe, Mirja Boes, Doro Pesch, Smokie, LORDI u.v.a. für unsere Aktion gewinnen können. Die Fotos veröffentlichen wir hier auf unserer Homepage.