| Soziales Engagement bei Werder Bremen |
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Zum Einen geht es um Sozialprojekt in Bethlehem, bei dem auch unser Aktions-Partner Bayer 04 Leverkusen beteiligt ist und zum Anderen um einen Ethik-Kodex, der Mitarbeiter, Spieler und natürlich auch die Fans gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus aufruft.
Werder startet Sozialprojekt in Bethlehem Nach dem Erfolgsprojekt im Kosovo startet Werder Bremen gemeinsam mit der SCORT Foundation und den Partnerclubs FC Basel und Bayer Leverkusen ein weiteres Sozialprogramm. Werders Nachwuchskoordinator Björn Schierenbeck und Leistungszentrums-Mitarbeiter Ingo Goetze werden sich am Montag in das Westjordanland aufmachen und in der Stadt Bethlehem das erste Modul des Scort-Projekts Palästinensische Gebiete beginnen. "Wir haben sehr positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit im Kosovo gesammelt. Daher freue ich mich auf das neue Projekt und hoffe, dass der Fußball dazu beiträgt, den Friedensgedanken in der Welt zu stärken", erklärt Werders Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer. Während vier Modulen und innerhalb eines Jahres wird Werder zusammen mit seinen Partnervereinen 25 junge Menschen zu Fußball-Übungsleitern für den Kinderfußball ausbilden. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen nutzen Scort und die Trainer der Partnerclubs den Fußball als Mittel zur Förderung von Gesundheit, Integration, Wertevermittlung und Entwicklung. Die jungen Frauen und Männer aus den palästinensischen Gebieten werden als Multiplikatoren ausgebildet und sollen zukünftig Vorbildrollen für jüngere Kinder und Jugendliche übernehmen. Im Verlaufe des Jahres bilden sie mit Unterstützung der Profi-Trainer ihre eigenen Fußballgruppen aus. Die einjährige Sozial-Initiative wird vom Diyar Consortium, einem Verbund aus lutherischbasierten und ökumenisch ausgerichteten Institutionen in Bethlehem unterstützt. Das Diyar Consortium setzt sich für alle Altersgruppen der palästinensischen Bevölkerung ein und unterstützt die von ständigen Konflikten umgebenen Menschen mit ihren verschiedenen Sozialprogrammen. "Der Kontakt zum Diyar Consortium ist über unseren Aufsichtsratsvorsitzenden und UN-Sonderbotschafter Willi Lemke entstanden. Wir haben uns dann gemeinsam mit der Scort Foundation zusammengesetzt und überlegt, wie so ein Projekt aussehen könnte. Ich bin mir sicher, dass alle Beteiligten interessante Erfahrungen sammeln werden", so Nachwuchsdirektor Björn Schierenbeck. Die Scort Foundation, deren Präsidentin Gigi Oeri ist, fördert und unterstützt junge Menschen in schwierigen Lebensumständen. In ihrem Partnerschaftsprogramm "Football Clubs for Development and Peace" bringt Scort Spitzen-Fußballclubs zusammen, um in Zusammenarbeit auf lokaler und internationaler Ebene soziale Projekte zu realisieren, die den Fußball als Mittel zur Förderung von Integration, Ausbildung, Wertevermittlung und Entwicklung nutzen.
Grün-Weiß führt Werder Bremen Kodex ein Der SV Werder Bremen hat einen Ethik-Kodex für seine Mitarbeiter und alle Sportler eingeführt, der vom Jugendbereich an alle Mannschaften des Vereins einschließt. Nachdem sich die Grün-Weißen bereits seit mehreren Jahren zum FIFA-Ethik-Kodex verpflichtet haben, sollen die modernisierten und angepassten vereinseigenen Verhaltensregeln dazu beitragen, dass die Werte Respekt, Fairplay und Toleranz auch weiterhin einen besonderen Stellenwert beim SV Werder Bremen einnehmen. Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer betonte: "Wir wollen, dass sich alle Mitarbeiter und Sportler, aber auch die Eltern der Sportler ihrer Vorbildfunktion bewusst sind. Schließlich sind sie alle Botschafter des SV Werder Bremen und des Sports, und ihr Handeln kann das Ansehen des Vereins beeinflussen." Der Ethik-Kodex wird parallel zum bestehenden Fan-Kodex eingeführt. Dieser ruft die Werder-Anhänger unter anderem zum Kampf gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus auf. Ab sofort wird bei neu geschlossenen Verträgen des SV Werder Bremen die Verpflichtung auf den neuen Ethik-Kodex generell im Vertrag aufgenommen und als Anlage beigefügt. Bei bestehenden Verträgen wird der Kodex nachträglich unterschrieben. Darüber hinaus werden in allen Arbeitsstätten und Abteilungen des Vereins, inklusive der Umkleidekabine der Profis, Exemplare des Kodex ausgehangen und an die vertragslosen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgeteilt. |


